La Palma – die schöne Insel im Atlantik

Die Insel La Palma wird auch „la isla bonita“ (auf Deutsch „die schöne Insel“) genannt, und das zu Recht! Die Insel strahlt eine einzigartig urtümliche und ländliche Schönheit aus, die rund ums Jahr Besucher aus allen Teilen der Welt anzieht. Dennoch ist hier kein Massentourismus zu erwarten, stattdessen laden die wunderschönen Strände, die einmalige Naturlandschaft sowie das angenehme, atlantische Klima zur Entspannung und Erholung ein. Denn nicht umsonst ist die Insel mit dem Ruf ausgezeichnet, das feinste Klima der Welt zu haben, was wesentliche Vorteile für den Tourismus mitbringt. Dank der Passatwinde und des Golfstroms wird es auf der Insel nie zu kalt. Auch schweißtreibend hohe Temperaturen hat es dort selten. Das Klima ist besonders günstig für die Pflanzenwelt, sodass La Palmas Naturlandschaft wirklich zu jeder Jahreszeit grün und prächtig bleibt.

Der Urlaub auf La Palma ist insbesondere für den Individualtourismus geeignet: Wandern, baden, erholen – und das ganz nach Lust und Laune. Wandertouren und Freizeitaktivitäten können ganz nach Belieben gestaltet oder gebucht werden. Die ursprüngliche Schönheit der Insel ist seit jeher erhalten geblieben, weil sie vom Massentourismus verschont geblieben ist. Vielmehr ist La Palma das beliebte Reiseziel für den Individualtourismus. Die meisten Reisegäste kommen zum Wandern hierher, da die Insel mit 40 Prozent Waldbedeckung die waldreichste Insel der Kanaren ist. Der Urlaub in einem heimischen Ferienhaus bietet außerdem einen authentischen Einblick in das Leben auf der Insel.

Besonderheiten von La Palma

Auf La Palma sind mehr als 100 Vulkane angesiedelt. Der älteste und größte Vulkankessel der Insel ist der Caldera de Taburiente, er hat eine Breite von neun Kilometern und eine Tiefe von 200 Metern. Er befindet sich im Norden der Insel und ist infolge einer Erosion entstanden. Die Insel entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr in den Süden hinein. Der letzte Vulkanausbruch fand im Jahr 1971 an der Südspitze statt, wodurch der bekannte Vulkan Teneguía entstanden ist. Durch diese geologische Entwicklung ist ein Gebirgskamm entstanden, der dafür sorgt, dass die Westseite der Insel meist mit herrlichem Wetter gesegnet ist. Deswegen kommen viele Reisende zum Wandern und Baden auch am liebsten in den Westen. Wer Regenwetter im Urlaub scheut oder viel Wandern gehen möchte, erlebt in dieser Region eine traumhafte Reise mit viel Sonne rund ums Jahr.
Das angenehm warme Klima La Palmas lädt ganz besonders zum Wandern auf wunderschönen Wanderwegen ein, die durch La Palmas einzigartige Fauna und Flora führen. Der Individualtourismus eignet sich hier sehr gut, um vielfältige Wanderstrecken zu erkunden, die inzwischen gut gekennzeichnet sind. Für den Individualtourismus wurden zahlreiche Besucherinformationszentren ausgebaut, wo Reisegäste ausführliche Informationen zu den Wanderwegen sowie den buchbaren Wandertouren erhalten. Kein Wunder also, dass Reisegäste extra auf La Palma reisen, um in der unberührten Natur der Insel zu Wandern zu gehen. Schließlich lässt sich die Schönheit der Natur beim Wandern auch am intensivsten erfahren.

Darüber hinaus hat La Palma auch eine Reihe von anderen Highlights zu bieten. Wer im Urlaub nicht nur wandern möchte, kann die Strände besuchen und das milde Klima der Atlantik über sich ergehen lassen. Auch sind die kleinen malerischen Städte von La Palma ein Besuch wert. Jede Stadt offenbart sich in einer eigenen Schönheit. Ein Besuch der urtümlichen Dörfer und Städte macht den Urlaub noch spannender. So sind etwa die prachtvollen Herrenhäuser mit einem großen Innenhof und Holzgalerien typisch für die Stadt Argual abajo.

Geographische und regionale Besonderheiten

Die Insel La Palma befindet sich im Atlantischen Ozean und gehört zur Gruppe der Kanarischen Inseln, die geografisch zwar zu Afrika gehören, politisch gesehen sind sie jedoch ein selbstständiger Teil Spaniens. La Palma ist wiederum ein Teil der Provinz Santa Cruz de Tenerife. Wie die anderen Kanarischen Inseln ist auch La Palma durch einen Vulkanausbruch entstanden. La Palma hat heute etwa 90.000 Einwohner, wovon etwa 11.000 aus dem Ausland kommen. Die Hauptstadt der Insel heißt Santa Cruz de la Palma, und mit mehr als 22.000 Einwohnern ist Los Llanos de Aridane die größte Stadt La Palmas. Viele Einwohner bieten ihr Domizil als Ferienhaus an, sodass es hier nicht an authentischen Unterkünften mangelt. Für den Urlaub auf La Palma ist es wichtig zu wissen, dass die Insel geografisch in sieben Regionen gegliedert ist. Dabei ist auch zu beachten, dass das Klima von Region zu Region variiert. Das ist besonders wichtig, wenn Sie im Urlaub auf La Palma viel Wandern gehen möchten.

Der sonnige Südwesten eignet sich am besten zum Wandern, da das schlechte Wetter von den Hängen der Cumbre den Passatwolken und den Regen abgeschirmt wird. Der Südwesten ist somit das ganze Jahr über mit einem warmen Klima gesegnet. Hier befindet sich auch das herrliche Aridanetal, dessen Land dank der vielen Sonnenstunden sehr fruchtbar ist. Und zum Baden laden die Strände von Los Llanos, Tazacorte und Puerto Naos ein. Auch im Nordwesten ist das Wandern durch die Natur ein tolles Erlebnis, da dieser Teil der Insel die Besucher mit einem herrlichen Ausblick auf die Obstbäume beschert. Eine besondere „Spezialität“ von La Palmas sind die Mandelbäume, deren Anbaugebiet ebenfalls im Nordwesten angesiedelt ist. Wenn Sie die ursprüngliche Naturschönheit lieben, dann buchen Sie am besten ein Ferienhaus im Norden. Diese Region zeichnet sich durch die vielen Schluchten und Hängen aus. Ein faszinierender Eindruck von mit Ziegen bevölkerten, grünen Hängen wird besonders beim Wandern geboten. Beeindruckend sind auch die mit Drachenbäumen bepflanzten Haine bei Las Toscas. Genießen Sie beim Wandern durch diese Region den atemberaubenden Ausblick auf die ländliche Landschaft. Im Nordosten ist es aufgrund des Passatwindes zwar oft feucht und wolkig, dennoch ist die Region eine Reise wert, weil sie so facettenreich ist wie kein anderer Teil der Insel: Während die kleine Stadt San Andrés den Kolonialstil beibehalten hat, ist Los Sauces modern und belebt. Beide Orte hängen über eine felsige Küste, deren wenigen Strände besondere Möglichkeiten zum Baden bieten. Und wenn Sie das Leben der einheimischen Bewohner hautnah erleben möchten, dann lohnt sich eine Reise in den belebten Südosten. Der Süden ist dafür bekannt, dass sich dort die jüngsten Vulkane befinden. Beim Wandern haben Sie hier außerdem einen weiten Panoramablick auf die grünen Weinberge. Die siebte Region von La Palma ist der Nationalpark Caldera de Taburiente, der seit 1981 außerdem ein europäisches Vogelschutzgebiet ist und auch für das Wandern ein beliebtes Reiseziel ist.